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Biographie

 

Ein Schwerpunkt der kompositorischen Arbeit von Oliver Schneller liegt in der Schaffung neuer Konstellationen von Instrumenten, Lautsprechern, live-Elektronik und architektonischem Raum.

Schnellers Werke wurden von Dirigenten wie Ilan Volkov, Jonathan Nott, Peter Rundel, Titus Engel, Stefan Asbury, Enno Poppe, Jonathan Stockhammer, Baldur Brönnimann, Pierrer-André Valade, aufgeführt und auf internationalen Festivals in Europa, den USA und Asien u.a. vom Ensemble Intercontemporain, musikFabrik, Ensemble modern, Ensemble Mosaik, Avanti!, Court Circuit, Ictus, Linea, Ensemble Cairn und Ensemble recherche interpretiert. Uraufführungen u.a. bei Festival Présences Paris, Münchener Biennale, Wien Modern, Maerzmusik/Berliner Festspiele, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, IFNM Darmstadt, Ultraschall, Indaba Grahamstown, Alternativa Moskau, Beijing Modern, Musica Strasbourg, Agora Paris. Residencies am ZKM Karlsruhe, GRM Paris und am Experimentalstudio des SWR und beim Takefu Festival in Japan. Von 2002-04 war Schneller als compositeur en recherche am Pariser IRCAM tätig.

Orchesteraufführungen u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester, Orchestre National de France, Daegu Philharmonic, Essener Philharmoniker, Beijing Symphony Orchestra, und Tanglewood Symphony Orchestra.

Für seine Arbeit erhielt Schneller zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung, ein Kompositionsstipendium des Berliner Senats, den Paul Fromm Award der Harvard University ein Stipendium der Villa Concordia in Bamberg, das Benjamin Britten Fellowship (Tanglewood), eine Fellowship des Takefu Festival in Japan sowie Künstlerstipendien des ZKM Karlsruhe und des Experimentalstudio des SWR in Freiburg.

2014 war er Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen, 2015 beim Beijing International Composition Workshop (BICW), und beim Soundscape Festival in Maccagno, Italien.

In Berlin unterrichtete er das Seminar «Psychoakustik und Akustik für Komponisten» an der Universität der Künste (UdK) und kuratierte 2004 das interkulturelle Festival TRACING MIGRATIONS mit zeitgenössischer jungen arabischen Komponisten und Musikern in Zusammenarbeit mit dem IMC der UNESCO. Er verfasste zahlreiche Publikationen zu diesem Thema, u.a. beim Schott Verlag, in der Contemporary Music Review, im Pfau-Verlag, und im Lexikon Neue Musik (Metzler).

Als Saxophonist arbeitete er mit Bernhard Lang, Robin Hayward, Lukas Foss, Tan Dun, John Zorn, Ned McGowan und Steve Drury zusammen sowie mit der George Russell Bigband, dem Tanglewood Symphony Orchestra und dem Gustav Mahler Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Seiji Ozawa.

Seine Kompositionen wurden bei Mode Records, Wergo, Hathut, Telos, Raumklang und CPO veröffentlicht und werden bei C.F. Peters verlegt. Von 2009-10 war er Professor für Komposition an der Musikhoschule Stuttgart in Vertretung von Prof. Marco Stroppa. Von 2012-2015 war er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Hannover, wo er das Institut Incontri für Neue Musik leitete. Seit 2015 hat er eine Professur an der Eastman School of Music in Rochester, NY inne, wo er auch als Leiter des Eastman Audio Research Studio [EARS] tätig ist.   Er ist Gastprofessor am Zhejiang Conservatory in China und hat für das Wintersemester 2018/19 die Edgar-Varèse-Gastprofessur des DAAD an der Technischen Universität Berlin.  
Ab Sommersemester 2019 übernimmt er die Professur in Komposition an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf. 

Oliver Schneller, geb.1966 in Köln, begann sein Kompositionsstudium bei Lee Hyla am New England Conservatory in Boston und schloss es 2002 bei Tristan Murail als Stipendiat der Columbia University in New York ab. Ende der neunziger Jahre leitete er das Electronic Music Studio an der City University of New York. Als Assistent von Murail unterrichtete er Komposition, Computermusik und Psychoakustik an der Columbia University. Entscheidende Impulse erhielt er durch die Begegnung mit Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough, Salvatore Sciarrino, Jonathan Harvey und George Benjamin.

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Siehe Werkliste-Seite
Siehe Konzerte-Seite
Siehe Veröffentlichungen / Vortröge / Podiumsdiskussionen-Seite